Bezahlte Anzeigen

Günstig heizen kostet Geld

von

Das meint die Verbraucherzeitschrift "Konsument" in der Ausgabe 1/14. 

In der ersten Ausgabe in diesem Jahr widmet sich auch der "Konsument" in einem Bericht dem Thema Heizkosten. Der Bericht liefert auch eine Tabelle, in denen eine 68m² Altbauwohnung mit alter und neuer Heizung, ein Einfamilienhaus Bj. 1968 mit alter und neuer Heizung und ein Niedrigenergiehaus Bj. 2001 verglichen werden. Die Berechnung kann ich leider nicht nachvollziehen, da weder der Heizwärmebedarf, noch der Leistungsbedarf pro Quadratmeter angegeben wurden. Das Ergebnis scheint mir aber plausibel. 

Nicht berücksichtigt werden in dieser Berechnung die Anschaffungs- und Installationskosten für die entsprechenden Heizanlagen. Prinzipiell können Sie allerdings von folgendem Grundsatz ausgehen: Je günstiger die Brennstoffkosten sind, desto höher sind die Kosten für die Anschaffung und Installation der Anlage. Auf lange Sicht lohnt sich also die Investition in eine teure Heizanlage. 

Die Jahresnutzungsgrade, die in diesem Bericht recherchiert wurden, möchte ich aber nicht vorenthalten. 

Jahresnutzungsgrade von alten und neuen Heizungen
 alte Anlageneue Anlage
Holz Kaminofen 55 % 65 %
Holz Durchbrandkessel 50 % 65 %
Holz Holzvergaserkessel 65 % 80 %
Holz Kachelofen 60 % 75 %
Hackgut Zentralheizung * 80 %
Holz-Briketts Kaminofen 55 % 65 %
Holz-Briketts Kachelofen 60 % 75 %
Pellets Einzelofen * 78 %
Pellets Zentralheizung * 80 %
Erdgas Gaskonvektor 65 % 75 %
Erdgas Gaskessel 65 % 85 %
Erdgas Brennwertkessel * 99 %
Heizöl EL Einzelofen 60 % 70 %
Heizöl EL Gebläsekessel 65 % 85 %
Heizöl EL Brennwertkessel * 95 %
Strom Direktheizgerät * 99 %
Strom Speicherofen * 98 %
Erdwärmepumpe * JAZ 4
Fernwärme Zentralheizung * 90 %

* aufgrund fehlender Kenndaten nicht berechnet

Der Artikel weist auch darauf hin, dass heizen mit Holz eine der günstigsten Varianten ist. Der Preisunterschied zwischen Holz im Karton (Baumarkt) und Holz direkt vom Bauern ist enorm. Aber nicht nur der Preis, sondern auch die niedrigsten CO2-Emissionen sprechen für Holz.  

Tipps zum Heizkosten senken 

Mit ein paar Tricks können Sie jedoch auch ohne die Investition in eine Neuanlage Geld sparen. Senken Sie Ihre Raumtemperatur, denn ein Grad weniger in Ihrem Haus bzw. Ihrer Wohnung bedeutet eine Energieeinsparung von durchschnittlich 6 Prozent. Zudem sollten Sie Ihre Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen, verkleiden oder gar abdecken, da Sie damit den Wärmezirkulationsstrom behindern. Vermeiden Sie das Dauerlüften bei gekipptem Fenster und setzen Sie stattdessen besser auf ein paar Minuten Stoßlüften bei offenem Fenster. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Anlage regelmäßig gewartet wird – denn vor allem programmierbare Thermostate und ein hydraulischer Abgleich der Heizkörper führen zu einer Heizkostenreduktion.

Quelle: Konsument 1/2014

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar posten