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Modul 11 - Effizienter Sonnenschutz, Fassaden und Verschattung

von

Sonnenschutz | Verena N.  / pixelio.de
Sonnenschutz | Verena N. / pixelio.de

Die Ausbildung neigt sich mit dem elften und vorletzten Modul dem Ende zu. Das Thema diesmal: Sonnenschutz, Fassaden und Verschattung. 

Eckdaten Modul 11

  • Kursanbieter: WBS TRAINING AG
  • Dauer: 5 Tage, jeweils von 8:00 bis 16:00 Uhr, 45 Unterrichtseinheiten
  • Vortragender: Frank Schneider
  • Abschluss: zweistündige schriftliche Prüfung, Zertifikat
  • Teilnahmevoraussetzung: abgeschlossenes technisches Studium
  • Link zur Ausbildung

Kursinhalt Modul 11

  • Sonnenschutz - Anforderungen, Auswahlkriterien
  • Licht- und strahlungstechnische Größen, Windstärke und -belastung
  • Fassaden-Arten und Materialien
  • Gesetzliche Bestimmungen
  • Normen und Regelwerke
  • Wärmeschutz, Schallschutz, Feuchteschutz

Was war für mich neu und was bekannt

Beim Thema "Sonnenschutz und Verschattung" wurden zahlreiche Arten des Sonnenschutzes vorgestellt. So wurde auf zahlreiche innenliegende und außenliegende Sonnenschutz-Arten eingegangen. Als anschauliche Fallbeispiele dienten Gebäude des "Solararchitekten" Rolf Disch. Ob ein Sonnenschutz bautechnisch erforderlich ist, wurde in einigen Beispielen gemäß DIN 4108 geprüft. 

Verglasung

Auch das Glas der Fenster bietet einen gewissen Schutz vor der Sonne. So hat Zwei-Scheiben-Isolierglas einen g-Wert von rund 0,65 (65% der Sonnenwärme gelangt ins Innere). Wärmeschutzverglasung hat einen weitaus höheren U-Wert als Isolierglas, beim g-Wert um die 0,55 ist es aber nur rund 10% besser als Wärmeschutzglas. Das bedeutet auch, dass sich die solaren Gewinne beim Austausch der Fenster nur geringfügig ändern.
Anders ist es bei Sonnenschutzglas, welches gerne bei Glasfassaden eingesetzt wird. Dieses hat einen g-Wert von ca. 0,3 und bietet dadurch schon einen guten Schutz vor Überhitzung.

Dämmstoffe

Beim Thema Fassaden wurde auf die Arten der Außen- aber auch Innendämmung eingegangen. Dabei wurden Dämmstoffe hinsichtlich Wärmeleitfähigkeit, Kosten, Brennbarkeit, Schadstoffbelastung, Verarbeitung, Kappilarität und Dampfdiffusion unterrichtet.

Schimmelbefall

Interessant war auch ein Beispiel aus der Bauphysik, wo es darum ging, Schimmelbefall daraufhin zu untersuchen, ob er durch falsches Nutzerverhalten oder einen baulichen Mangel entstanden ist. In dem Praxisbeispiel lag tatsächlich ein bauphysikalischer Mangel vor. Zur Bestimmung des Mangels wurde eine Messung mit einem Temperatur und Feuchtemessgerät sowie die Werte mit der Temperaturdifferenzverhältniszahl gemäß DIN 4108-2 verglichen.

Igor Reitmair

Über den Autor

Ich heiße Igor T. Reitmair und bin Betreiber der Webseiten heizkostenrechner.eu, waermepumpe-vom-profi.at, solaranlage-vom-profi.at und pelletsheizung-vom-profi.at. Während ich die oben angeführten Webseiten erstellte, besuchte ich Technikkurse bei verschiedenen Herstellern von Wärmepumpen, Biomasseheizungen und Solaranlagen.

Seit 2. März 2015 bin ich zertifizierter Energiemanager für gewerbliche und öffentliche Gebäude.

Seit Juni 2015 arbeite ich als bei der Thöni Industriebetriebe GmbH im Bereich Umwelttechnik als Technischer Redakteur und CE Koordinator.

Lebenslauf: reitmair.eu

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