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Neue Funktion - Heizkostenvergleich zwischen Alt und Neu

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Mit diesem Heizkostenrechner kann nun auch zwischen alter und neuer Heizung (zum Beispiel alter und neuer Ölkessel) verglichen werden. 

Heizungen, die 30 Jahre und älter sind, müssen bis 2015 ausgetauscht werden. CO2-Ausstoß und Energieverbrauch sollen dadurch sinken. So lautet zumindest der Plan der Regierung. Bis 2015 müssen alle Öl- und Gasheizungen, die vor 1985 in Deutschland installiert wurden, erneuert werden.

Ich persönlich finde es bedenklich, wenn die Regierung solche drastischen Schritte unternehmen muss. Mein Ansatz mit dem Heizkostenrechner lautet dagegen Aufklärung. Denn wenn jemand die Sinnhaftigkeit einer neuen Heizung erkennt, dann sind solche Gesetze normalerweise überflüssig. 

Aber macht der Kesseltausch Sinn? 

Welche Vorteile hat ein neuer Heizkessel: 

  • Brennwerttechnik - moderne Kessel nutzen auch die Kondensationswärme des im Rauchgas enthaltenen Wasserdampfes. Es entweicht kaum Energie über den Kamin. 
  • Hocheffiziente Elektromotoren - geringer Stromverbrauch von Gebläse und Pumpe
  • Intelligente Regelung der Verbrennung - die Brennerleistung kann dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst werden
  • Intelligente Steuerung der Heizung - die Steuerung kann vollautomatisch programmiert werden. Es sind unterschiedliche Programme für die Arbeitswoche und den Tagesverlauf möglich. Die Steuerung ist auch aus der Ferne mittels Smartphone möglich. Sparen Sie Heizkosten, wenn Sie nicht zu Hause sind.  
  • Leiser Betrieb - Geräuschdämmung und leise Motoren

Aber die wichtige Frage lautet: Wie viel Heizkosten spart ein neuer Heizkessel? 

Der Jahresnutzungsgrad von alten Heizungen beträgt in den meisten Fällen zwischen 55 und 65 Prozent. 

Dies ergibt sich aus: 

  • Wirkungsgrad eines alten Gas- oder Ölkessels: ~ 70 bis 80 %
  • Verluste im Verteilsystem: ~ 5 %
  • Verluste im Puffer: ~ 5 %
  • Bereitstellungsverluste: ~ 5 %
  • Gesamt - Jahresnutzungsgrad  ~ 55 bis 65 %

Mit der Brennwerttechnik erreichen moderne Öl- oder Gaskessel einen Wirkungsgrad von bis zu 110 % im Volllastbetrieb. Im Ganzjahresbetrieb liegt der Wert darunter. Dies ist möglich, da bei Brennwerttechnik nicht nur die Energie des Öls bzw. Gases genutzt wird, sondern zusätzlich auch die Energie die frei wird, wenn Wasser im Abgas kondensiert (Kondensationswärme). Kurze Erklärung: Wenn Wasser verdampft, entsteht Kälte (wenn wir schwitzen hat das eine Kühlfunktion) und umgekehrt beim Kondensieren entsteht Wärme. 

Bei einem Kesseltausch ändert sich also der Wirkungsgrad des Kessels. Dadurch erhöht sich der Jahresnutzungsgrad um 20 bis 30 Prozent.  

Mit diesem Wert kann nun mit dem Heizkostenrechner die Ersparnis errechnet werden. In der Vollkostenrechnung sieht man somit, wann sich die neue Heizung rechnet. In den meisten Fällen sollte dieses Ergebnis motivierender sein als eine gesetzliche Vorschreibung. 

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