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Update des Strom-Preises und der Strom-Preissteigerung

von

Presisteigerung Strom 2003 bis 2014
Strom-Preis Brutto 2003 bis 2014 / Durchschnittspreise, Stand September 2014

Solche Aufs und Abs wie bei Heizöl gibt es bei Strom nicht. Die Preissteigerung bei Strom ist schon seit vielen Jahren kontinuierlich hoch. Dies ist zumindest für die Amortisationsrechnung ein Vorteil. Mit fast 30 Cent hat Strom den höchsten Preis pro Kilowattstunde von allen hier beschriebenen Heizungsarten.

Der Strompreis steigt ziemlich konstant mit rund 5 % pro Jahr (zur Berechnung). Steigt der Preis weiterhin gleichbleibend, so dürfte der Strompreis im Jahr 2024 bereits bei rund 49 Cent und im Jahr 2034 bei rund 80 Cent pro Kilowattstunde liegen.

Heizen mit Strom wird in Zukunft also noch teurer werden. In einem 2-Personenhaushalt wird allein die Warmwassererzeugung (2 kWh pro Person pro Tag) wird im Jahr 2024 bereits € 715,- und im Jahr 2034 bereits € 1.168,- betragen. Für's Heizen mit Strom wird man dann wohl einen 5-stelligen Betrag pro Jahr ausgeben müssen.

Was kann man tun, um sich weiterhin Strom leisten zu können?

Wechseln Sie regelmäßig zum günstigsten Stromanbieter! So kommt Bewegung in den Strommarkt und die Preissteigerungen fallen weniger stark aus.

Suchen Sie auch konkret nach Sondertarifen, wenn Sie über eine Wärmepumpe oder eine Nachtspeicherheizung verfügen. Solche Sondertarife sind oft viel günstiger. Achten Sie aber auf den monatlichen Grundpreis. Bei 10,- Euro pro Monat sind dies 120,- Euro pro Jahr - damit können Sie bereits ca. 411 kWh Strom zum herkömmlichen Tarif kaufen.

Produzieren Sie Strom für den Eigenverbrauch! Eine eigene PV-Anlage amortisiert sich in weniger als 10 Jahren und liefert für ca. 25 Jahre Strom. Wenn Sie keine Möglichkeit haben, eine eigene Anlage zu errichten, dann beteiligen Sie sich an Bürgerkraftwerken.

Stromverbrauch senken! Tatsächlich gibt es sehr viele Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu senken, wie ich unlängst auf einem Vortrag erfahren habe. Machen Sie ein Energieverbrauchs-Protokoll. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie einen "Stromfresser" entdecken, an den Sie bisher noch nicht gedacht haben.

Fazit:

Die Pläne der EU, um den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß zu senken, reichen zum Teil bis ins Jahr 2035 und weiter. In diesen Plänen sind jedoch viele kostspielige Maßnahmen vorgesehen, die irgendwie finanziert werden müssen. Erst wenn dies, in ferner Zukunft, geschafft ist, kann ich es mir vorstellen, dass Strom, ähnlich wie Breitband-Internet, zu einem Flatrate-Tarif angeboten wird. Davon sind wir aber bestimmt noch ein ganzes Heizungsleben lang entfernt. Wie man mit heizkostenrechner.eu gut berechnen kann, zahlt es sich ganz bestimmt aus, eine Stromheizung durch eine andere Heizungsart zu ersetzen oder selbst zum Stromproduzenten zu werden.

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